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Die Kompressionstherapie durch Kompressionsverbände mit Kurzzugbinden oder mittels medizinischer Kompressionsstrümpfe stellt die Basistherapie der Venenerkrankung dar. Es kann dadurch eine Verbesserung der gestörten venösen Hämodynamik erreicht werden. Subjektive Beschwerden werden unter der Kompressionstherapie gebessert und ein Fortschreiten der venösen Erkrankung verhindert oder zumindest verlangsamt. Die Kompressionsstrümpfe sollten in Abhängigkeit vom Krankheitsbild für die verordnete Zeitdauer tagsüber getragen werden, nachts werden die Strümpfe in der Regel nicht getragen, so dass dann eine regelmäßige rückfettende Hautpflege erfolgen kann und auch sollte. Kompressionsstrümpfe sollten in regelmäßigen Abständen, d.h. ca. alle 6 Monate erneuert werden, da sie im Laufe der Zeit durch den Gebrauch den erforderlichen Anpressdruck verlieren. Frei verkäufliche Stützstrümpfe haben eine erheblich geringere Druckwirkung und sind als Ersatz für medizinische Kompressionsstrümpfe nicht geeignet. Das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen kann durch unterschiedliche Hilfsmittel, die verordnungsfähig sind, erleichtert werden.