Diagnostik:

Photoplethys-
mographie

Bei dem Verfahren der Photoplethysmographie handelt es sich um eine Untersuchungsmethode, die der Diagnostik und Verlaufskontrolle der sogenannten chronischen venösen Insuffizienz (CVI) dient. Bei dieser Erkrankung sind die venösen Gefäße so beschädigt, dass das Blut nicht ausreichend effektiv zum Herzen transportiert wird und sich das Blut zurückstaut. Das kann zu vielen Folgeerkrankungen, wie einer Thrombose (Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in einem Gefäß bildet), führen.

Die Photoplethysmographie ist eine Methode, die auf der Erfassung der Reflexion ausgesendeter Infrarotlicht-Strahlen basiert. Neben der PPG gibt es Varianten wie die Lichtreflexionsrheographie (LRR) oder die digitale Photoplethysmographie (DPPG), die sich nur durch wenige Details unterscheiden. Die Photoplethysmographie ist ein nicht-invasives, schmerzloses und risikoarmes Verfahren. Hierbei wird ein Infrarotsensor auf der Haut im Bereich des Unterschenkels angebracht. Mit diesem Verfahren können wir die Änderung des Füllzustandes der Venen darstellen. Durch Anlegen eines Staus an den oberflächlichen Venen können wir eine Aussage über die voraussichtliche Venenfunktion nach einem geplanten Venenstripping machen, um somit die Erfolgschancen einer Operation abzuschätzen.