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Es handelt sich um eine röntgenologische Darstellung des Venensystems. Hier kommen Röntgenstrahlen zum Einsatz. Es handelt sich um eine invasive Methode. Um eine Darstellung der Vene zu erreichen, muss die Vene jedoch vorher mit Kontrastmittel aufgefüllt werden. Dies erfolgt durch eine Punktion der Vene auf dem Fußrücken des Patienten mit anschließender langsamer Injektion des Kontrastmittels. Mittels Phlebographie können mögliche Schädigungen der Venenklappen sowie Gefäßverschlüsse oder Gefäßeinengungen im allgemeinen gut erkannt werden. Bei der Phlebographie kann es zu einer oberflächlichen Reizung der Vene oder gar zu einem Venenverschluss kommen. Gelegentlich besteht eine Unverträglichkeit auf das Kontrastmittel. Es kann im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock kommen. Allerdings wird diese Methode in den letzten Jahren durch die immer besser werdenden Duplexgeräte mit einer sehr hohen Sensibilität und Spezifität nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt.

Phlebographie